Biografie

Said Shabahang, Jahrgang 1958, geboren und aufgewachsen in Teheran (Iran), hatte bereits ein Studium als Industrie-Ingenieur hinter sich, als er 1982 in die Bundesrepublik kam. Erst im Exil nahm sein Leben eine Wendung zur Kunst. Er studierte Theaterwissenschaften an der Freien Universität Berlin, erlernte das Handwerk des Maskenbaus bei Ida Bagus in Bali und bei Donato Sartori in Padua, und nahm Unterricht im Maskenspiel bei Guy Freix und Ehard Stiefel vom Théâtre du Soleil- Paris. 1986 begann er Masken aus Pappmaché zu bauen und sie in Theaterprojekten mit Kindern und Jugendlichen einzusetzen. 1989 entstanden seine ersten Mosaikarbeiten, Anlass war ein Projekt mit Kindern zur Gestaltung eines Spielplatzes. Er leitete Seminare in Maskenbau und Maskiertem Spiel in Deutschland und Frankreich, u.a. an der Freien Universität und der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch in Berlin. Er inszenierte zahlreiche Aufführungen mit Masken, leitete in Berlin ein Kinder- und Jugendtheater, führte Straßentheater-, Puppentheater-, Masken-, Mosaik-, Fliesenmalerei-, Relief- und Skulpturprojekte mit Kindern und Jugendlichen durch und leitete kreative Projekte mit Menschen mit körperlichen, geistigen und psychischen Behinderungen. Seine Theatermasken, Skulpturen und Mosaiken wurden auf Ausstellungen u.a. in Berlin, Hamburg, Hannover, Frankfurt am Main und Granada (Spanien) gezeigt. Said Shabahang lebt in Berlin. Er spricht persisch, deutsch, englisch, spanisch und französisch.